Mamma-Stanzbiopsie

Im Falle eines suspekten (auffälligen) Befundes, sei es bei der Palpation, in der Sonographie oder der Mammographie (BIRADS III oder IV), besteht durch die Mamma-Stanzbiopsie die Möglichkeit einer histologischen Beurteilung (Zellanalyse). Nach den Leitlinien muss ein auffälliger Befund vor einer möglichen Operation histologisch abgeklärt werden, d.h. es muss eine Zellanalyse vorliegen, die eine Operation an der Brust rechtfertigt.

Dank der ultraschallgesteuerten Stanzbiopsie steht heute eine Methode zur Verfügung, die nahezu schmerzfrei ist und von den allermeisten Patientinnen gut toleriert wird. Die früher durchgeführten (diagnostischen) Operationen sind somit heute nur noch in Ausnahmefällen notwendig.

Die Durchführung einer Stanzbiopsie erfolgt in lokaler Betäubung der Haut. Anschließend werden mehrere kleine Proben aus dem auffälligen Befund entnommen und zur histologischen Beurteilung verschickt.

Das Ergebnis der Biopsie liegt meist schon am nächsten Werktag vor, so dass schnell über das weitere Vorgehen entschieden werden kann.