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Cardio-CT

Mit dem 64-Zeilen-CT ist es möglich, die Herzkranazarterien im Gegensatz zur Herzkatheteruntersuchung ohne Punktion einer Arterie (Schlagader) mit Kontrastmittel darzustellen. Es ist lediglich die Punktion einer Vene, z.B. wie bei der Blutabnahme nötig. Es entfallen somit die Risiken der Herzkatheteruntersuchung fast vollständig.

 

Durch neue Techniken ist eine Reduktion der Strahlenbelastung in Bereiche möglich, die der einer Herzkatheteruntersuchung entsprechen. Mit der seit Januar 2011 verfügbaren ASIR-Technik, konnte die Strahlenbelastung bei unverändert hoher Bildqualität unseres Gerätes der neuesten Generation um erneut bis zu 40 % reduziert werden. 

 

Als Einschränkung gelten ein Ruhepuls über 65/min, ein unregelmäßiger Puls oder schwerwiegende Gefäßverkalkungen.

 

Das Cardio-CT wird dann der Herzkatheteruntersuchung vorgezogen, wenn eine koronare Herzkrankheit bei widersprüchlichen Befunden sicher ausgeschlossen werden soll.

Wenn hingegen eine Engstelle einer Kranzarterie erwartet wird, bietet die Herzkatheteruntersuchung Vorteile, insbesondere die Möglichkeit eines unmittelbar angeschlossenen Eingriffes, wie Ballonaufdehnung und Stenteinbringung.

 

Die Bestimmung des Kalkscores ist mit einer sehr geringen Strahlenbelastung möglich und dient zur besseren Abschätzung des Herzinfarktrisikos für die nächsten 10 Jahre.