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MR-Arthrographie (direkte) - häufig gestellte Fragen

Wann ist eine direkte Arthrographie sinnvoll?

Die Durchführung einer direkten MR-Arthrographie ist nur bei bestimmten Fragestellungen sinnvoll. Hierzu zählen die Untersuchung der Schulter bei der Frage nach einer SLAP-Läsion (Verletzung des Ansatzes der langen Bizepssehne) oder bei bestehender multidirektionaler Instabilität, der Frage nach einer Diskusläsion am Handgelenk und der Frage nach einem femuroacetabulären Impingement (FAI) an der Hüfte.

Untersuchungen an anderen Gelenken stellen die Ausnahme dar.

Was ist vor der Durchführung einer MR-Arthrographie zu beachten?

Medikamente zur Blutverdünnung (ASS, Aspirin, Heparin) müssen vor der Untersuchung abgesetzt werden.

Bei Patienten unter Marcumar-Therapie darf eine MR-Arthrographie nur nach Umstellung auf Heparin bzw. einem Quick-Wert von >50% durchgeführt werden.

Wie lange dauert eine direkte MR-Arthrographie?

Die Injektion in des Gelenk muss unter sterilen Bedingungen erfolgen. Daher ist für die Injektion ein Zeitaufwand von ca. 20-30 Minuten einzuplanen. Die anschließende MRT benötigt nochmals ca. 30 Minuten, sodass man für die Untersuchung insgesamt 1,5 Stunden einplanen sollte.

Was ist nach einer MR-Arthrographie zu beachten?

Durch die Injektion ins Gelenk kommt es zu einem leichten Druckgefühl in der Gelenkkapsel, welches nach der Injektion für ca. 2 Stunden anhalten kann.
Aktive sportliche Betätigungen sollten nach der Injektion für ca. 24 Stunden unterlassen werden.

Wer führt die Untersuchungen durch?

Die Injektionen in das Gelenk werden derzeit in unserer Praxis nur von Dr. Thomas Winter durchgeführt. Hierdurch wird ein maximales Maß an Sicherheit und Routine gewährleistet.

Die Befundung der MRT-Untersuchungen erfolgt durch speziell ausgebildete Ärzte in der Sonnenstraße 17 und in der Ridlerstraße 37.