Typische Befallsmuster

Knochendichtemessung - Typische Befallsmuster

Einteilung der primären Osteoporosen:

Abhängig von der Ursache unterscheidet man zwei Hauptursachen (Typen) der Osteoporose.

  • Typ I-Osteoporose (postmenopausal)
  • Typ II-Osteoporose (senile Alters-Osteoporose)

Für beide Formen gibt es ein typisches Befallsmuster.

Bei der postmenopausalen Osteoporose findet der Befall vorwiegend am Stammskeletts statt.
Bei der senilen Osteoporose findet der Befall sowohl am  Stammskeletts als auch in der Peripherie (Schenkelhalsregion – Ursache der häufigen Schenkelhalsbrüche im Alter) statt.
 
Noch heute interpretieren die Patienten die Messungen der Knochendichte meist nach dem prozentualen Altersvergleich (hierbei wären 100 % ideal, z.B.: 65 % würden eine deutliche Osteoporose im Vergleich zum Alterskollektiv bedeuten). Aktuell wird weltweit aber die Einteilung der WHO für die Beurteilung des Schweregrades der Osteoporose herangezogen. Entscheidend ist hier der sogenannte T-Wert (Standardabweichung im Vergleich zum Mittelwert junger Erwachsener – Zeitpunkt der größten Knochenmasse).

Einteilung des Schweregrades der Knochendichte bei DPX (bzw. DXA) nach der WHO (T-Wert)

Normalbefund: Knochendichte oder Knochenmineralgehalt nicht mehr als eine Standardabweichung (unter dem Mittelwert junger Erwachsener).

Erniedrigte Knochenmasse (Osteopenie): Knochendichte oder Knochenmineralgehalt -1 bis -2,5 Standardabweichungen (unter dem Mittelwert junger Erwachsener)

Osteoporose (rechnerisch): Knochendichte oder Knochenmineralgehalt mehr als -2,5 Standardabweichungen (unter dem Mittelwert junger Erwachsener)

Schwere (etablierte) Osteoporose: Knochendichte oder Knochenmineralgehalt mehr als -2,5 Standardabweichungen (unter dem Mittelwert junger Erwachsener) bei bestehenden Fragilitätsfrakturen

Typische Befallsmuster

Skizze: Befallsmuster (Dunkle Regionen)

Weitere Informationen zur Knochendichtemessung

DPX (DEXA-Methode)

Quantitative-CT (Q-CT)