Nierenfunktions-Szintigraphie

Mit der Nierenfunktions-Szintigraphie werden verschiedenste Funktionsstörungen einer oder beider Nieren nachgewiesen oder ausgeschlossen:

  • Harnabflussbehinderung
  • Schrumpfniere(n)
  • Verminderte Leistung einer oder beider Nieren
  • Leistungsbeurteilung vor Operationen und bei chronischen Erkrankungen (z.B. Zuckerkrankheit)
  • Gefäßverengungen der Nierengefäße bei Bluthochdruck
  • Bestimmung der seitengetrennten Reinigungsleistung (Clearance)

Die Untersuchung wird im Liegen oder Sitzen durchgeführt. Nach intravenöser Gabe eines leicht radioaktiven, nierengängigen Medikamentes werden über einen Zeitraum von 30 Minuten Aufnahmen der Nierengegend bzw. des Bauchraumes (Abdomens) angefertigt. Dabei wird beurteilt, wie das Medikament über die Nierengefäße in das Nierengewebe und von dort in das Nierenbecken und in die Harnleiter/Blase abläuft. Zudem werden sogenannte Funktionskurven errechnet, die den Transport des Medikamentes durch die Nieren graphisch darstellen. Dabei wird die Reinigungsleistung der rechten und linken Niere seitengetrennt aufgezeichnet. Durch eine Blutentnahme zu einem festgelegten Zeitpunkt kann die Reinigungsleistung in einem zahlenmäßigen Wert angegeben und mit Normalwerten verglichen werden.
Zur Abklärung eines Bluthochdruckes kann ggf. eine zusätzliche zweite Untersuchung mit/ohne Captopril erforderlich werden.

Vorbereitungsmaßnahmen

Vor der Untersuchung sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.

In den letzten 3-6 Monaten vor der Nierenszintigraphie sollte keine hochdosierten Jodgaben erfolgen, wie sie zum Beispiel in Röntgenkontrastmitteln (Computertomographie, Herzkatheter) oder in bestimmten Medikamenten (Cordarex) enthalten sind.

Nieren-Szintigraphie

Normale Nierenfunktionsszintigraphie

Vorbereitungsmaßnahmen

Vor der Untersuchung sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.

In den letzten 3-6 Monaten vor der Nieren-Szintigraphie sollten keine hochdosierten Jodgaben erfolgen, wie sie zum Beispiel in Röntgenkontrastmitteln (Computertomographie, Herzkatheter) oder in bestimmten Medikamenten (Cordarex) enthalten sind.