Mamma Sonographie

Im Stufenplan der international anerkannten S3 Leitlinien zur Vor- und Nachsorge der weiblichen Brust, nimmt der Ultraschall eine wichtige Rolle wahr. Sowohl bei der Abklärung unklarer Tastbefunde als auch bei der weiteren Abklärung mammographisch unklarer Befunde kann auf einen Ultraschall nicht verzichtet werden.

Der Ultraschall ist im Gegensatz zur Mammographie ein diagnostisches Verfahren ohne Strahlenbelastung.

Limitation des Ultraschalls ist die fehlende Genauigkeit bei der Erfassung kleinster Verkalkungen (Mikrokalk), wie dieser bei einzelnen Tumoren im Frühstadium auftritt.

Die Stärke des Ultraschalls liegt in der weiteren Abklärung kleinerer Knoten in der Brust (wie diese in der Mammographie häufig gesehen werden).

 

Mamma-Ultraschall

Mamma-Sonographie mit vielen Zysten. Derartige Befunde lassen sich am besten mit dem Ultraschall beurteilen.
Dunkles Areal mit Schallschatten. Echomuster inhomogen. Begrenzung unscharf.
Pathologisches, kräftiges, in den Tumor ziehendes Gefäß (rot)

Weitere Informationen zur Brustdiagnostik

Mammographie

Mamma- Stanzbiopsie

Mamma-MRT